💥 SteffenVogt Inhaber 28.06.2026, 10:32 Ab dem 2. August 2026 verlangt der EU AI Act eine Kennzeichnung für bestimmte KI-generierte Texte. Amazon dagegen erfasst KI-Inhalte zwar intern, zeigt das Label aber nicht im Shop an. Während Content-Farmen den Markt mit Masse fluten, stehen Transparenzpflicht und Plattformpraxis im offenen Widerspruch.
Dafür
Leser haben ein Recht zu wissen, was ein Mensch geschrieben hat und was eine Maschine ausgegeben hat. Ein sichtbares Label trennt Handwerk von Massenware, schützt Autorinnen und Autoren vor unfairer Verdrängung und macht den Markt wieder lesbar.
Dagegen
Eine Kennzeichnung ist nur so gut wie ihre Durchsetzung. Wer ehrlich meldet, wird benachteiligt, wer es verschweigt, gewinnt. Solange Plattformen das Label verstecken und Content-Farmen über hunderte Konten ausweichen, beruhigt die Pflicht das Gewissen, ohne das Problem zu lösen.
BuchKnalls Haltung ist klar: Bei uns kuratiert ein Mensch, KI-Massenware fliegt raus. Welche Seite überzeugt dich?
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🌟 Taaya 20.07.2026, 13:15 Ich wünschte sogar, KI wäre ganz verboten (vielleicht von assistierender KI für Barrierefreiheit mal abgesehen), in Anbetracht der rundum negativen Bilanz auf allen Ebenen. Aber ja, wenigstens ein Label, das dann aber auch ordentlich durchgesetzt werden muss, muss sein und ich bin froh, dass es kommt. Ich würde mir mehr Strafen wünschen, nicht nur für Deep Fakes, so, dass die Leute, die wenigstens ehrlich sind, eben NICHT, wie du befürchtest, benachteiligt werden. Und ich würde mir mehr rechtliche Handhabe wünschen (denn es tauchen jetzt ja schon Fake-Accounts auf, die vorgeben, ein bekannter Autor zu sein, und massenweise KI-Slop unter dem Namen hochladen). Aber ich krieg lieber das, was wir jetzt bekommen, als, dass es völlig ohne eine Reaktion seitens der Politik weiterläuft. Es ist ein erster Schritt.
Die schwierige Frage ist auch: Was, wenn nicht? Und wie erkennt man KI? - Derzeit geht das noch recht gut durch Wiedersprüche im Text und Bilder, wo meistens die Hände von Personen die große Schwachstelle sind. Das wird aber nicht so bleiben.
KI erkennt KI? KI könnte einen Text, der übliche Floskeln enthält und von einem Menschen geschrieben wurde, falsch klassifizieren. Und die KI rüstet ja nach. Dazu gibt es ja Bezahlvarianten. Dann hat womöglich der das Nachsehen, der nicht das Spitzenmodell hat, also z.B. ein Herausgeber, der Gratissoftware zum Prüfen der eingereichten Texte nutzt.